Elisabeth
Christine, Königin von Preußen |
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Elisabeth Christine, Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern (1715 - 1797) wurde... ...1733 sie mit dem preußischen Kronprinz Friedrich verheiratet. Dieses Paar lebte aber bis 1736 getrennt. Sie hatten ihre erste gemeinsame Unterkunft im gerade fertig gestellten Schloss Rheinsberg. Als Friedrich 1740 den Thron bestieg, wurde sie Königin von Preußen. Gemälde von 1764 |
. Friedrich mochte sie nicht. Kein Wunder, dass aus dieser Ehe kein Kronprinz entstammt. An ihr hat das wohl nicht gelegen. Manche Zeitgenossen hielten sie für eine schöne Frau. Sie war die Hausherrin von Schloss Schönhausen außerhalb Berlins mit einem eigenen Hofstaat. Nur im Winter war sie auch im Berliner Stadtschloss, aber in eigenen Gemächern. Dann musste sie dort auch repräsentieren, vor allem bei ausländischem Besuch. Ihr Sommeraufenthalt im Schloss Schönhausen darf durchaus als Verbannung aufgefasst werden. |
Als russische Truppen 1757 Berlin bedrohten, floh sie mit ihrem Hofstaat nach Magdeburg. Der Zug bewegte sich über Potsdam, wo sie auch das Schloss Sanssouci von außen gesehen haben soll. Die russischen Soldaten plünderten das Schloss Schönhaus |
Als russische Truppen 1757 Berlin bedrohten, floh sie mit ihrem Hofstaat nach Magdeburg. Der Zug bewegte sich über Potsdam, wo sie auch das Schloss Sanssouci von außen gesehen haben soll. Die russischen Soldaten plünderten das Schloss Schönhaus. Sie ließ es dann bei ihrer endgültigen Rückkehr 1763 wieder aufbauen, mit ihren Initialen über dem Portal. Als Friedrich II. sie wieder sah, soll er nur diesen einen Satz gesagt haben "Madame sind korpulenter geworden". |
Sie soll sich mit Literatur beschäftigt und auch selbst einige Schriften in französischer Sprache verfasst haben. Der König gestand seiner Schwester, die er wirklich gern hatte, dass er seine Gemahlin nicht so unleidlich finde, er hoffe, sie werde sich noch bilden lassen. Der König lebte in Sanssouci, wo Elisabeth Christine keinen Zutritt hatte. Manchmal soll er im Winter mit ihr im Stadtschloss gemeinsam gegessen haben. Dann sollen sie sich stumm gegenüber gesessen haben. Nur bei ihrem Aufstehen machte er die üblichen Verbeugungen. Er soll sie nur die Stumme genannt haben. Sie war ihm zu verlegen, zu linkisch, zu beschränkt. Als sie in den 70-er Jahren an Gicht litt, soll er sich bei einem Essen nach ihrem Befinden erkundigt haben. Sonst herrsche Stillschweigen zwischen ihnen. |
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Elisabeth Christine ließ den Park hinter ihrem Schloss anlegen. Jetzt ist das Schloss Schönhausen nach seiner Restaurierung wieder zugänglich, aber aus der Zeit der Königin ist nicht viel erhalten, wohl auch, weil es in der DDR eine andere Funktion hatte. |
| Die Bilder in diesem Saal mit dem Ausgang zum Park haben selbst ohne Möbel noch etwas von der ursprünglichen Atmosphäre. |
| Das sind wenige originale Gegenstände |
Die Königin hat Friedrich II. 11 Jahre überlebt. Beigesetzt wurde sie in der Berliner Domgruft. | |
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